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Erreichen der IoT-Interoperabilität mit Shifu – eine Kubernetes-native industrielle Edge

Der Mangel an Interoperabilität zwischen IoT-Geräten und -Systemen hat zur Entstehung von Datensilos geführt, die als "IoT-Silo" bekannt sind, was die Fähigkeit, das volle Potenzial von IoT zu nutzen, behindert. Dieses Phänomen ist insbesondere in der industriellen Automatisierung akut, wo der Einsatz von Altanlagen und proprietären Protokollen zu einer übermäßigen Abhängigkeit von geschlossenen Lösungen geführt hat, die sich nicht mit anderen Systemen integrieren lassen. Das Problem der IoT-Silos entsteht aus verschiedenen Faktoren wie unterschiedlichen Kommunikationsprotokollen, proprietären Lösungen, Datenformaten und -standards sowie Sicherheits- und Datenschutzbedenken. Beispielsweise können IoT-Geräte verschiedener Hersteller unterschiedliche Kommunikationsprotokolle wie HTTP, MQTT, RTSP, ModBus, OPCUA verwenden, was zu Inkompatibilität und Integrationsherausforderungen führen kann. Darüber hinaus erstellen viele Hersteller von IoT-Geräten ihre eigenen proprietären Lösungen und Kommunikationsstandards, was es schwierig macht, Geräte verschiedener Hersteller zusammenarbeiten zu lassen. Zusätzlich verwenden IoT-Geräte oft unterschiedliche Datenformate und -standards, was Herausforderungen beim Teilen und Verarbeiten von Informationen zwischen Geräten schaffen kann. Die Sicherung der Sicherheit und Privatsphäre von Daten über verschiedene Geräte und Netzwerke hinweg kann ebenfalls herausfordernd sein, da Geräte unterschiedliche Sicherheitsmechanismen und -anforderungen haben können. Daher erfordert die Bewältigung der Herausforderung von IoT-Silos innovative Lösungen, die eine wahre Interoperabilität zwischen Geräten und Systemen ermöglichen.

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Um die Herausforderung von IoT-Silos anzugehen, kann eine Kubernetes-native industrielle Edge-Lösung wie Shifu implementiert werden. Shifu bietet einen verteilten Ansatz zur Strukturierung der Virtualisierung jedes IoT-Geräts und öffnet seine Fähigkeiten durch Kubernetes-Dienste. Dieser Ansatz erleichtert die Verwaltung und Integration von Edge-Geräten in den größeren Technologiestapel und ermöglicht eine wahre Interoperabilität zwischen Geräten und Systemen. Wie Shifu die IoT-Interoperabilität ermöglicht Shifu virtualisiert IoT-Geräte in Kubernetes-Pods, die als DeviceShifu bezeichnet werden. DeviceShifu besteht hauptsächlich aus zwei Teilen:

  1. Einem Layer-7-Proxy, der für die Kommunikation mit anderen Diensten (Datenbank, Nachrichtenwarteschlange, Blob-Speicher usw.) innerhalb des Clusters verwendet wird.
  2. Einem Gerätetreiber, der für die Kommunikation mit dem zugehörigen Gerät verwendet wird. Unten ist ein Architekturdiagramm dargestellt, das zeigt, wie DeviceShifu funktioniert:
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    In Shifu werden physische Geräte in Kubernetes-native Treiber virtualisiert und ihre Fähigkeiten werden in Mikroservice-APIs standardisiert. Dadurch können Geräte von verschiedenen Anbietern und mit unterschiedlichen Protokollen als Kubernetes-Ressourcen behandelt werden, was ihre Verwaltung und Steuerung über eine einheitliche API ermöglicht. Diese Standardisierung fördert die Interoperabilität zwischen Geräten, da sie die Notwendigkeit für benutzerdefinierte Integrationen eliminiert und die Komplexität der Verwaltung verschiedener Gerätetypen reduziert. Mit Kubernetes-nativen Treibern ist es einfacher, neue Geräte in das System einzubinden und sicherzustellen, dass sie nahtlos mit bestehenden Geräten zusammenarbeiten, was ein offeneres und flexibleres IoT-Ökosystem ermöglicht. Darüber hinaus können diese standardisierten Geräte durch die Verbindung mit Kubernetes-API-Diensten die fortschrittlichen Funktionen von Kubernetes nutzen, wie Auto-Scaling, Hochverfügbarkeit und Sicherheit, um effizientere und zuverlässigere IoT-Lösungen zu erreichen. Über diese unmittelbaren Vorteile hinaus hat Shifu das Potenzial, neue Ebenen der Innovation und Flexibilität im IoT freizusetzen. Indem echte Interoperabilität zwischen Geräten und Systemen ermöglicht wird, kann Shifu die Schaffung neuer Dienste und Anwendungen fördern, die Daten aus einer breiten Palette von IoT-Geräten nutzen. Zudem kann die Verwendung von Kubernetes-nativen Treibern und Mikroservice-APIs die Entwicklung modularerer und skalierbarer IoT-Lösungen ermöglichen, sodass Organisationen sich leicht an veränderte Geschäftsanforderungen und neue Technologien anpassen können.

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